LaLiga-Präsident Javier Tebas hat die Behauptung, es gebe eine Schiedsrichter-Verschwörung gegen Real Madrid, deutlich zurückgewiesen. Wer so etwas behaupte, lebe „in einer anderen Galaxie“.
Auslöser der Debatte: Real-Trainer José Mourinho hatte nach dem 1:2 im Derby gegen Atlético Madrid den Unparteiischen „schwere Fehler“ vorgeworfen. Bei der Pressekonferenz zeigte er ausgedruckte Screenshots und sagte, Atlético hätte in der ersten Halbzeit zwei Platzverweise sehen müssen.
Tebas schrieb dazu in sozialen Netzwerken, dieses Narrativ diene als bequeme Ausrede, um andere Probleme in den ersten Saisonspielen zu überdecken – statt das Geschehen auf dem Platz zu erklären.
Real Madrid reagierte mit einem Statement und nannte Tebas’ Auftreten „unerträglich“. Der Klub warf dem Liga-Präsidenten vor, mit seinen öffentlichen Angriffen dem Image des Wettbewerbs und des spanischen Fußballs zu schaden, und forderte mehr Neutralität an der Spitze.
Sportlich steht Real laut Stand nach sieben Spieltagen auf Rang vier, sechs Punkte hinter Tabellenführer Barcelona (21 Punkte).
Quelle: BBC Sport